
Am Beginn der bislang belegten Folge steht Johann Teichmayer, für 1531 nachgewiesen. Danach folgen Jochim Naß (1550/54), Paradies (1556), Paulus Hoffmann (1574), Kaspar König (1614), Paulus Pfuel (1638), Rudolf Scheibe (1686) und Christof Seiler (1698). Diese Namen entstammen der Pfarrerliste, die Hermann Schotte 1906 in seiner Chronik abdruckte.
Für das 18. und 19. Jahrhundert nennt Schotte Johann Jacob Hachenberger (1737), Johann Friedrich Lüderitz (1785), Christian Karl Hindorf (1796), Friedrich Wilhelm Wiegand (1834), Friedrich Heyer (1846), Julius Herrmann (1862), Karl Daniel Schniewind (1878), Georg Weber (1882), Ernst Theodor Körner (1886), Marcus Siegfried Lange (1889) und Karl W. G. Bergmann (1905).
Die Menschen hinter den Namen
Besonders interessant sind die Brüche und Überlieferungen: Ein Pfarrer musste während des Krieges seine Gemeinde versorgen, ein anderer verwaltete landwirtschaftliche Pfarrgüter. Pfarramtsverwalter Bodenstein prägte die Glockenweihe 1931 und kümmerte sich um den romanischen Taufstein.
Die weiteren Amtszeiten bis zur Gegenwart, insbesondere von Pfarrer Karcher und den später zuständigen Geistlichen, werden noch anhand kirchlicher Akten und Familienerinnerungen ergänzt. Karcher war nach örtlicher Erinnerung deutlich länger im Amt; seine Witwe soll noch bis weit nach der Wende im Pfarrhaus gelebt haben. Auch Pfarrer Kohlmann gehört bereits in diese jüngere Folge. Der nun eingebaute Pfarrerbaum macht sichtbar, wo die Überlieferung gesichert ist und wo noch Lücken bestehen.
Weitere Bilder und Dokumente


- Hermann Schotte: Rammelburger Chronik, 1906, S. 70: Pfarrerliste ab 1531.
- Vortrag zum Turmfest 1999, S. 7, 15–16: Bodenstein.